BYOD in Schulen

BYOD in Schulen

Was ist BYOD, welche Vorteile bringt es und welche Anforderungen muss die Schule erfüllen?

Was ist BYOD?

Die Abkürzung BYOD steht für Bring Your Own Device, und bedeutet, dass Schüler:innen und Lehrer:innen ihre eigenen Endgeräte in die Schule mitnehmen und für unterrichtliche Zwecke nutzen. Zu diesen Endgeräten zählen unter anderem Laptops, Smartphones oder Tablets.

BYOD kann einige Vorteile für Schulen mit sich bringen:

  1. Es entfällt ein Teil des Wartungsaufwands für Schulen
  2. Die Schule spart Kosten
  3. Die Schüler:innen kennen ihre Geräte
  4. Der Unterricht funktioniert auch kurzfristig von zu Hause

Den Vorteilen von BYOD stehen allerdings auch einige Nachteile gegenüber:

  1. Gefahr des sozialen Vergleichs
  2. Unterschiedliche digitale Kompetenzen
  3. Keine Kontrolle über Aktivitäten der Schüler:innen
  4. Heterogene Ausstattung

Unabhängig von den Vor- und Nachteilen von BYOD, sind für die erfolgreiche Integration die Erfüllung einiger Anforderungen unerlässlich:

  1. Flächendeckendes Schul-WLAN
  2. Festlegung von Richtlinien

Was ist BYOD?

Die Abkürzung BYOD steht für Bring Your Own Device, und bedeutet, dass Schüler:innen und Lehrer:innen ihre eigenen Endgeräte in die Schule mitnehmen und für unterrichtliche Zwecke nutzen. Zu diesen Endgeräten zählen unter anderem Laptops, Smartphones oder Tablets.

BYOD kann einige Vorteile für Schulen mit sich bringen:

  1. Es entfällt ein Teil des Wartungsaufwands für Schulen
  2. Die Schule spart Kosten
  3. Die Schüler:innen kennen ihre Geräte
  4. Der Unterricht funktioniert auch kurzfristig von zu Hause

Den Vorteilen von BYOD stehen allerdings auch einige Nachteile gegenüber:

  1. Gefahr des sozialen Vergleichs
  2. Unterschiedliche digitale Kompetenzen
  3. Keine Kontrolle über Aktivitäten der Schüler:innen
  4. Heterogene Ausstattung

Unabhängig von den Vor- und Nachteilen von BYOD, sind für die erfolgreiche Integration die Erfüllung einiger Anforderungen unerlässlich:

  1. Flächendeckendes Schul-WLAN
  2. Festlegung von Richtlinien
BYOD in Schulen

Vorteile von BYOD in Schulen

Vorteile von BYOD in Schulen

1. Weniger Wartungsaufwand für Schulen

Durch die Mitnahme privater Endgeräte, liegt die Sicherstellung der Funktionstüchtigkeit dieser in der Verantwortung der Schüler:innen. Die Motivation, die Software auf dem neuesten Stand zu halten und sich bei möglichen Fehlfunktionen eigenständig um die Reparatur zu kümmern, ist wesentlich höher, wenn es um die eigenen Geräte geht im Gegensatz zu Leihgeräten aus der Schule. Weiterhin kennen die Schüler:innen ihre eigenen Geräte. So entfällt für die Schule und somit die IT-Verantwortlichen viel Wartungsaufwand.

1. Weniger Wartungsaufwand für Schulen

Durch die Mitnahme privater Endgeräte, liegt die Sicherstellung der Funktionstüchtigkeit dieser in der Verantwortung der Schüler:innen. Die Motivation, die Software auf dem neuesten Stand zu halten und sich bei möglichen Fehlfunktionen eigenständig um die Reparatur zu kümmern, ist wesentlich höher, wenn es um die eigenen Geräte geht im Gegensatz zu Leihgeräten aus der Schule. So entfällt für die Schule und somit die IT-Verantwortlichen ein Teil des Wartungsaufwands.

Den Wartungsaufwand vollständig zu vermeiden ist allerdings auch bei BYOD nicht möglich, denn die verschiedenen Endgeräte müssen in das Schulnetz integriert werden. Dies kann Schulen erfahrungsgemäß vor Herausforderungen stellen. Daher sollte trotz der Nutzung eigener Geräte ein Support für die Integration dieser bereitstehen.

Weiterhin muss eine Infrastruktur geschaffen werden, die von allen Geräten trotzdem nutzbar ist. Hier gilt es dann vermehrt browserbasierte Anwendungen einzusetzen.

2. Die Schule spart Kosten

Ein ausschlaggebendes Argument, das viele Schulträger dem BYOD zuschreiben, ist die Kostenersparnis. Da die Schüler:innen ihre eigenen Geräte mitbringen, sind seitens der Schule kaum Investitionen in dieser Hinsicht mehr nötig. Der wegfallende Wartungsaufwand spart ebenfalls Kosten, da sich Lehrer:innen auf das wirklich wichtige konzentrieren können: den Unterricht. Die Arbeitsstunden, die für Wartung, Konfiguration, etc. entstehen würden, werden verringert.

Nichtsdestotrotz sollte ein gewisses Kontingent an Ersatzgeräten für die Schüler:innen zur Verfügung stehen, falls das eigene Gerät doch einmal kurzfristig ausfällt oder Familien es sich einfach nicht leisten können, ein teures Gerät anzuschaffen. Es sollte sich nicht darauf verlassen werden, dass jedes Kind und Jugendliche:r ein kompatibles Smartphone oder Tablet besitzt und dieses auch in die Schule mitnehmen kann. Oft kommt es auch vor, dass sich Geräte wie Tablets innerhalb der Familie geteilt werden, beispielsweise mit Geschwistern.

 

2. Die Schule spart Kosten

Ein ausschlaggebendes Argument, das viele Schulträger dem BYOD zuschreiben, ist die Kostenersparnis. Da die Schüler:innen ihre eigenen Geräte mitbringen, sind seitens der Schule kaum Investitionen in dieser Hinsicht mehr nötig. Der wegfallende Wartungsaufwand spart ebenfalls Kosten, da sich Lehrer:innen auf das wirklich wichtige konzentrieren können: den Unterricht. Die Arbeitsstunden, die für Wartung, Konfiguration, etc. entstehen würden, werden verringert.

Nichtsdestotrotz sollte ein gewisses Kontingent an Ersatzgeräten für die Schüler:innen zur Verfügung stehen, falls das eigene Gerät doch einmal kurzfristig ausfällt oder Familien es sich einfach nicht leisten können, ein teures Gerät anzuschaffen. Es sollte sich nicht darauf verlassen werden, dass jedes Kind und Jugendliche:r ein kompatibles Smartphone oder Tablet besitzt und dieses auch in die Schule mitnehmen kann. Oft kommt es auch vor, dass sich Geräte wie Tablets innerhalb der Familie geteilt werden, beispielsweise mit Geschwistern.

3. Die Schüler:innen kennen ihre Geräte

Die Schule muss sich nicht um die Einrichtung und Konfiguration der mobilen Endgeräte kümmern, da die Geräte bereits in Nutzung sind. Auch fällt die Eingewöhnung der Nutzer:innen an ein neues Gerät weg. Dies kann beispielsweise bei der Nutzung eines anderen Betriebssystems eine Schwierigkeit darstellen.

3. Die Schüler:innen kennen ihre Geräte

Die Schule muss sich nicht um die Einrichtung und Konfiguration der mobilen Endgeräte kümmern, da die Geräte bereits in Nutzung sind. Auch fällt die Eingewöhnung der Nutzer:innen an ein neues Gerät weg. Dies kann beispielsweise bei der Nutzung eines anderen Betriebssystems eine Schwierigkeit darstellen.